Presseberichte

Pressebericht von Okt. 2015

Auch Hunde müssen sich integrieren


 
Das Jahr 2015 stand für unseren Verein im Zeichen der Sozialisierung unserer Vierbeiner. Am 26.u. 27.Sept.führten wir unter reger Teilnahme die Prüfungen für den Hundeführerschein durch. Die Teilnehmer setzten sich aus Hunden unterschiedlichen Alters und Rassen zusammen. Dabei wurde sehr deutlich wie Grundgehorsam des Tieres aussehen sollte.
Die Prüfung bestand aus zwei Teilen: Der städtische enthielt diverse Widrigkeiten und Gefahren, die in Friedberg bewusst an einem Samstag, wenn Markt ist und sich auf den Straßen viele Einkäufer tummeln, bewältigt werden mussten. Nicht nur Kindern, Älteren, Rollstuhlfahrern, Behinderten und auch fremden Hunden begegnete man, sondern es galt auch, den verheißungsvollen Gerüchen der Marktstände zu entsagen und sich als Tier sogar unter dem Tisch in einem Cafe souverän zu verhalten. Dem einen
oder anderen vorbeigehenden Vierbeiner passte das Auftreten so vieler fremder Artgenossen gar nicht. Aber trotzdem durfte ein Hund, der seine Erziehung in einem Hundeverein genoss, nicht aggressiv reagieren. Der zweite Teil der Prüfung schien etwas relaxter zu werden, wenn man von einem Kurpark ausging. Aber auch hier galt es, aufzupassen und nur nicht von Fremdem aus der Ruhe bringen lassen.

Unser Jahresabschluss-Grillen am 04.Okt. auf dem Übungsgelände des Vereins war

für Jedermann öffentlich zugänglich und bot neben Kulinarischem auch einen sehr gut sortierten Second-hand-Stand für Hundezubehör, welcher viel Zuspruch fand. Einige ernsthaft an Erziehung interessierte Hundehalter werden wir wohl demnächst in unserem Verein begrüßen können, da die verschiedenen Präsentationen des Vereins und der Trainer sehr intensiv von den Gästen verfolgt wurden.
                                  
Am 10.Okt.dem „Tag des Hundes“, durften wir bei dem Raiffeisenmarkt „unter den 24 Hallen“ zu Gast sein. Die Mitarbeiterin Fr. Loretta Winter hatte uns zu dem Thementag eingeladen. 6 frisch –den- Hundeführerschein - erlangte Teilnehmer und einige ältere zeigten mit 3 Trainern und deren Tieren was Alles Hundeerziehung beinhaltet. Der Grundgehorsam des Hundes mit Sitz, Platz und Bleib und anschließendem Abrufen bildete die Basis der Erziehung.  Klappte dies, so konnte/durfte/musste es schwieriger werden. In anderen speziellen Übungen wurde das soziale Verhalten des Tieres weiter trainiert.


Außerdem gab es in kleinen und großen Parcours Vieles, bei dem der Spaß des Hundes nicht zu kurz kam. „Vorausschicken“ und dann mehrere Aufgaben und Kommandos auf die Entfernung erledigen waren eine ziemlich kniffelige Angelegenheit, welche aber gerne, teilweise unter der Berücksichtigung der zu erwartenden Leckerlis, erledigt werden konnten. Unter großem Zuspruch der Besucher des Marktes gab Jeder sein Bestes und zeigte in mehreren Übungsvorführungen, wie gut Grundgehorsam des Hundes und sein soziales Verhalten Fremden gegenüber mit viel Spaß beim Erlernen gepaart sein konnten. Nur wenn solche Schwierigkeiten mit Bravour gemeistert werden, kann man wohl von einer gelungenen Sozialisierung und Integration sprechen und sich beruhigt im Sessel zurücklehnen, da alles Nötige getan wurde.
Ich war vielleicht fertig




Margit Adamek, Pressewart

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Pressebericht  13.06.2015



Angewandtes Lernen


Unter angenehmen Wetterbedingungen fand am Samstag, 13.06.2015, der Thementag des Globusmarktes in Friedberg „der verkehrssichere Begleithund“ statt.

In 3 Vorführeinheiten konnte jeder Besucher die unterschiedlichen Anforderungen selbst miterleben. Ausgeglichenheit des Tieres zeigte der 1. Teil: Im Gang des Marktes wurden die Hunde abgelegt. Vermeintlich mutige Einkäufer schoben ihre Einkaufs-und/oder Kinderwagen mit ihren kleinen Sprösslingen – völlig unbegründet vorsichtig – durch die entstandene Gasse. Selbstverständlich ließ sich kein Tier verunsichern oder gar aus der Ruhe bringen. Eben so gelassen sollte die Begrüßung Fremder erfolgen.

Im 2.Teil war absoluter Grundgehorsam gefordert: Der Slalom-lauf ( d.h. Dirigieren des Hundes auf Entfernung ) vor dem Globus brachte für beide außerdem viel Spaß. Ebenfalls auf dem Parkplatz wurden Lernbereitschaft und Geschicklichkeit verdeutlicht. Futterverweigern (d.h. nur auf Befehl fressen ), Futtersuche ( d.h. seine Leckerlis aus mehreren verschlossenen Dosen herausfinden ) sowie Erschnüffeln des eigenen Futtermäppchens aus einer Vielzahl anderer bot den Zuschauern ein buntes Bild: Unterschiedliche Rasse- oder europ. Haushunde verschiedenen Alters und Größe arbeiteten zusammen, jeder auf seinem individuellen Entwicklungs- bzw. Leistungsstand. Riesenschnauzer „Arthos“, Airedales, Dackel und Europ. Haushunde und der 3 kg-Terrier „Sir Henry“ stellten ein gutes Team, bei dem sofort klar wurde, dass lernen in Gemeinschaft und gefordert werden tierischen Spaß macht.
 
Der verkehrssichere Hund impliziert nämlich eigene Ausgeglichenheit, guten Grundgehorsam und absolutes Vertrauen zu Frauchen/Herrchen.......so kann man sich ins Leben stürzen.!...

Gez. Pressewart M. Adamek

Pressebericht



Sonntag, 18. Mai 2014


      Hunde auf dem Prüfstand
                                             

Am Sonntag, dem 18.05.2014, war es wieder so weit: Unsere jährliche vereinsinterne Prüfung stand an.
Jedes Team – Hund u. Hundeführer – stellten sich alten, d.h. bereits länger geübten Grundgehorsamkeits- u. neuen, d.h. gehobeneren Geschicklichkeitsaufgaben. Ein abwechslungsreicher Parcours mit unterschiedlichen Anforderungen, für dessen Bewältigung es schon mit Leine viel Übung bedurfte, sollte jetzt ohne jegliche Leinenhilfe gelingen.
 
Beginn: 10h in Florstadt, Nieder-Mockstadt, voraussichtliches Ende: gegen 16h. 12 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Da wir ein Hundeverein für Familienhunde sind, traten an: unterschiedliche Rassen und Tiergrößen, von Junghunden bis „Omas“/“Opas“ ( 1,5 J. bis 10 J. ), differierende Erziehungsgrade bzw. „Jungspunde“ u. „alte Hasen“ in der Erledigung der gestellten Aufgaben.
Man begann den Tag mit einem kurzen Spaziergang zum Auflockern. Anschließend wurde es ernst.

Die Aufgabenstellung umfasste 9 Stationen:

Beginnend mit der Begrüßung im Kreis, wobei ich als Hund mich bei „Sitz“ in Geduld üben musste, bis sich Frauchen/Herrchen alles „erzählt“ hatten. Das ging ja noch. Gehorsam 1 bestanden.!

Interessant wurde es bei dem kleinen Parcours, 80 m lang, mit niedrigen Hürdenhindernissen und Ringen, sowie einem fest installierten Tunnel. Machte Spaß und war zu bewältigen, auch wenn es manch einem sehr unter den Pfoten piekste und unangenehm war!
Durch die Ringe hindurch oder zwischen Stangen im Slalom bis zum Ziel – das ging teilweise schnell wie der Wind -, wenn man lange Beine hatte !

Kurze Mittagspause. Mit dem folgenden großen Parcours kam die Herausforderung! 100 m lang, mit schwierigeren Hindernissen, neben den schon bekannten im ersten Parcours: Stofftüren, Flaschenvorhang, höhere Hürden und Reifen, eine große Wippe. Gegen den fest installierten Tunnel, welcher mit einer harten Plane noch verlängert war, stellte das Fass-Hindernis auf halbem Weg eine Kleinigkeit da !
Schwierig wurde es beim „Voraus“-senden: Wie ferngesteuert auf die Kommandos von Herrchen/Frauchen reagieren. Da musste man die Ohren spitzen und sehr gut aufpassen, um hier zu bestehen!
Besonderen Spaß, aber auch eine gute Nase, erforderte es, aus vielen diversen Gegenständen am Boden einen bestimmten herauszufinden und das anzuzeigen. Alles roch so anziehend !

Danach im Bällebad seinen eigenen Gegenstand finden – ein Klacks dagegen !

Die Abschlussaufgabe forderte dann die gesamte Restenergie: Essen verweigern !
Mein Hundenachbar im Kreis aller gab sogar Laut und durfte anschließend die Belohnung genießen.
Dann war es Nachmittag und alle Aufgaben abgearbeitet: Die Überraschungstüte – einfach lecker!
 
Die Zweibeiner erhielten ein Zertifikat und eine Erinnerungsmedaille im Etui. Sie durften bei Kaffee und Kuchen den Sonntag ausklingen lassen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle sichtbaren und unsichtbaren Helfer, welche in deftiger und süßer Form für das Wohl der leeren Mägen sorgten. Zum Ausklang des Tages bedankte sich die 1.Vorsitzende, Fr. Ingeborg Arnold, für das faire Miteinander im Wettkampf. Trainingsstunden, so stellte sie weiter fest, waren letztendlich mit Erfolg gekrönt. Am heutigen Tag gäbe es keine Verlierer, sondern nur Gewinner ! Jeder tierische Teilnehmer wurde je nach Alter bzw. Entwicklungsstand und seiner Trainingsintensität beurteilt.

.....uff. Gott sei Dank ! … Diese Beurteilung, gepaart mit dem Spaß, den wir trotz Anstrengung bei den Übungen hatten, …. Ich will noch besser werden !!!“